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Das Team der Firma Karl Schobloch

Pressetext: Südkurier 10.04. / 15.04.2008
Neue Herausforderung in Markdorf

VON WINFRIED THUM


Die Industrielandschaft der Gehrenbergstadt wird um ein innovatives Unternehmen reicher. Die Metallbearbeitungsfirma Schobloch aus Kluftern hat im Industriegebiet "Riedwiesen" 12000 Quadratmeter erworben und wird dort ein neues Produktionsgebäude samt angegliederter Vewaltung bauen. Der Technische Ausschuss des Gemeinderates befürwortete den Bauantrag am Dienstag einstimmig.

Markdorf - Das 51 Jahre alte Unternehmen Karl Schobloch produziert seit 1973 in Kluftern. Derzeit mit 25 Mitarbeitern auf 2500 Quadratmetern Fläche an der Bahnhofstraße. Nachdem vor wenigen Tagen der Kaufvertrag mit der Stadt Markdorf unterzeichnet worden ist, sind jetzt die Umzugspläne konkret. Am Dienstag hat der Technische Ausschuss zudem einstimmig den Bauantrag für den Neubau mit Verwaltungsgebäude an der Planckstraße 11 genehmigt.
Auf dem 12000 Quadratmeter großen Grundstück an der Planckstraße planen die Geschäftsführer Jürgen und Markus Schobloch den Bau einer Produktionshalle mit 4000 Quadratmetern Fläche. Angegliedert wird ein Verwaltungsgebäude. Die Halle misst 77 mal 54 Meter und wird neun Meter hoch. Die Außenfassade soll in hellem anthrazitfarbenem Alu-Strukturblech ausgeführt werden.
25 Mitarbeiter sind derzeit bei Schobloch beschäftigt, doch das Unternehmen wächst rasant. In den vergangenen beiden Jahren verzeichnete die Firma mit den Schwerpunkten Stanz- und Lasertechnik, Rohrbiegetechnik und Roboterschweißen jeweils einen Umsatzzuwachs von 30 Prozent. Auch bekannte Namen aus der Modebranche wie Hilfiger oder Hugo Boss gehören zur Kundschaft. Jürgen Schobloch bedauert zwar, Kluftern verlassen zu müssen, aber am jetzigen Standort wäre eine Expansion nicht möglich gewesen. Da ihm in Friedrichshafen ein von der Größe passendes Grundstück nicht angeboten werden konnte, freut er sich nun bereits auf die Herausforderung in Markdorf, in der er eine große Zukunftschance sieht. "Die Stadt Markdorf hat sich überaus entgegenkommend gezeigt, auch mit dem Zahlungsziel", betonte Schobloch gestern. Am liebsten würde er "morgen schon umziehen", aber für den Baubeginn fehlt noch der "rote Punkt". Dann könne die Produktionshalle bis Ende des Jahres fertig sein. Gestartet wird mit neuen Technologien. Die Prozesse sollen schneller, optimaler und profitabler ablaufen. Und das Unternehmen kann den Herausforderungen des Marktes noch besser begegnen. Für die Firma am Standort Kluftern gibt es bereits Interessenten. Laut Jürgen Schobloch haben sich potenzielle Käufer sowohl für die Immobilie als auch für den gesamten Betrieb gemeldet.

Ansicht des Gebäudes aus der Feder von Architekt Daschmann.



Spatenstich im Juli 2008
v.l.n.r. Architekt Sascha Daschmann, Karl Schobloch sen.,
die Geschäftsführer Markus und Jürgen Schobloch,
Bauunternehmer Bernhard Strasser sowie
Bürgermeister Bernd Gerber

Pressetext: Südkurier 24.07.2008
Spatenstich für neues Schobloch-Werk

VON WINFRIED THUM


Mit einem symbolischen ersten Spatenstich hat die Klufterner "Metallbearbeitung Karl Schobloch GmbH" den Neubau ihres Betriebes im Markdorfer Industriegebiet "Riedwiesen" gestern in Angriff genommen. Auf dem 12000 Quadratmeter großen Grundstück erstellt das Unternehmen eine Produktionshalle mit Verwaltungsgebäude. Sie soll Anfang kommenden Jahres in Betrieb gehen.

Markdorf - Die rechtliche Voraussetzung für den Baubeginn schuf Torsten Schneider, der Leiter des Baurechtsamtes in letzter Minute: Er überreichte "den ersten halben Roten Punkt" für das im April vom Technischen Ausschuss einstimmig befürwortete Bauvorhaben. Geschäftsführer des derzeit in Kluftern angesiedelten und von Karl Schobloch lange Jahre geführten Unternehmens sind seine Söhne Jürgen und Karl Schobloch. Sie alle, den Markdorfer Architekten Sascha Daschmann und den Salemer Bauunternehmer Bernhard Strasser begrüßte der Bürgermeister bei schönstem Sonnenschein auf der künftigen Baustelle an der Planck-Straße 11im Industriegebiet "Riedwiesen". Mit der Firma Schobloch gewinne Markdorf ein repräsentatives und aufstrebendes und erfolgreiches Unternehmen, sagte Bernd Gerber. Er gratulierte zu dem Vorhaben, sagte volle Unterstützung durch die Stadt zu und wünschte "viele gut Jahre". Immerhin habe sich Schobloch "den schönsten Platz im Industriegebiet ausgesucht". Bei der Bauunternehmung Strasser befinde sich die Schobloch GmbH in guten Händen, "denn die kennen sich in Riedwiesen aus", unterstrich der Schultes.
Seit 1973 produziert das 51 Jahre alte Unternehmen in Kluftern. Mangelnde Erweiterungsmöglichkeiten waren ein Grund für die Standortverlagerung nach Markdorf.

Hier entsteht an der Planckstraße 11, benachbart zum Penny-Markt, eine Produktionshalle mit 4000 Quadratmetern Fläche. Angegliedert wird ein 400 Quadratmeter messendes Verwaltungsgebäude. Die Bauteile für die Stahlhalle werden im November angeliefert. Die Außenhülle wird in hell-anthrazitfarbenem, isolierten Alu-Strukturblech ausgeführt. Das Unternehmen mit den Schwerpunkten Stanz- und Lasertechnik, CNC-Drehen, -Rohrbiegen und -Fräsen sowie Roboterschweißen beschäftigt derzeit 25 Mitarbeiter, möchte aber expandieren. Diese Möglichkeit ist in Markdorf im Gegensatz zu Kluftern gegeben, den das Grundstück verfügt über eine Reserve von 4000 Quadratmetern. Schobloch verzeichnet jährliche Umsatzzuwächse von rund 30 Prozent.
Die Schobloch-Metallbearbeitung ist zuverlässiger Partner für mehr als 200 Kunden aus den Bereichen Handwerk und Industrie. Unter anderem stellt die Firma Sitze für Wohnmobile, Gehäuse und Platinen für die Elektro- und Solarindustrie, Komponenten für Flugzeuge oder für Forschungsinstitute im Bereich Kernspaltung und auch Gehäuse für die Maschinenbauindustrie her.
Eitel Freude und Sonnenschein: Zum Auftakt der Bauarbeiten nahmen Architekt Sascha Daschmann, Karl Schobloch sen., die Geschäftsführer Markus und Jürgen Schobloch, Bauunternehmer Bernhard Strasser sowie Bürgermeister Bernd Gerber den Spaten in die Hand.

 

Pressetext: Schwäbische Zeitung 24.07.2008
Schobloch verlegt Sitz nach Markdorf


MARKDORF - Das Gewerbegebiet Riedwiesen wächst und wächst: Die Karl Schobloch GmbH verlegt ihren Metallverarbeitungsbetrieb von Kluftern nach Markdorf. Gestern begannen auf dem 12 000 Quadratmeter großen Grundstück die Erdbewegungsarbeiten.
Jürgen Schobloch kann"s kaum erwarten: "Mit jedem Tag, den wir früher nach Markdorf umziehen, sparen wir Kosten", sagt der Mann, der zusammen mit seinem Bruder Markus die Geschäfte führt. Vor allem die Energiekosten fallen am jetzigen Standort in Kluftern ins Gewicht, die Halle wurde Mitte der 80er Jahre das letzte Mal erweitert. So schnell wie möglich, Anfang kommenden Jahres, soll der Umzug nach Markdorf erfolgen.
Das bedeutet: Der Zeitplan ist eng. Das Bauunternehmen Strasser (Salem) und der auf Industriebauten spezialisierte Architekt Sascha Daschmann (Markdorf) werden während den Handwerkerferien durcharbeiten.
Der künftige Firmensitz wird nicht nur moderner und repräsentativer werden, sondern auch deutlich größer ausfallen. 4000 Quadratmeter Produktionsfläche plus Verwaltungsgebäude werden in den kommenden Monaten hochgezogen. Die Kosten für Gebäude und Grundstück belaufen sich auf rund vier Millionen Euro, eine weitere Million investiert Schobloch in die Erweiterung technischer Abläufe.
Da sich einige Kunden in Markdorf und Umgebung befinden und sich der Zwei-Schicht-Betrieb wegen der Nähe zu einem Wohngebiet in Kluftern nicht angeboten habe, entschied sich Schobloch für den Umzug nach Markdorf. "So behandelt zu werden, das sind wir nicht gewohnt", sagte der Unternehmer über die Zusammenarbeit mit der Stadt. Bürgermeister Bernd Gerber gab die Blumen zurück: Die Chemie während der Grundstücksverhandlungen haben gestimmt, er freue sich, dass sich das aufstrebende Unternehmen für Markdorf entschieden habe.
Das 1957 in Manzell gegründete Unternehmen wird in dritter Generation von der Familie Schobloch geführt. Vater Karl Schobloch übergab den Betrieb 1996 an seine Söhne, arbeitet im Hintergrund aber weiter mit. Als metallverarbeitender Betrieb liefert Schobloch querbeet durch die Branchen: Baugruppen für die Kernforschung gehören genauso zum Sortiment wie Wohnmobilsitze, Flugzeugkomponenten oder Ausstellungsdisplays für Modehersteller wie Hugo Boss oder Tommy Hilfiger.
Aktuell werden 20 Fachkräfte und zehn Aushilfen beschäftigt, ab November beginnt ein Azubi seine Lehre. Schobloch sucht wie viele anderen Unternehmen dringend Fachkräfte. Zehn bis 15 neue Mitarbeiter sollen in nächster Zeit eingestellt werden. Schobloch hat ein 12000 Quadratmeter großes Grundstück in der Planckstraße zwischen dem Penny-Markt und Wohnmobil Wochner erworben. 8000 Quadratmeter werden sofort bebaut, die restliche Fläche steht in Reserve.
Bis auf zwei 4000 und 5000 Quadratmeter große Grundstücke in direkter Nachbarschaft ist das Gewerbegebiet Riedwiesen ausverkauft. Aktuell denkt man im Rathaus über ein neues Gewerbegebiet nach.

Das Schild steht...

...die ausführenden Firmen



die obere Bodenschicht wurde abgetragen....


.... und durch eine Kiesschicht ersetzt.


Die Bodenplatte für den Bürokomplex wurde betoniert.

23.08.2008: Das Büro wächst.

25.08.2008

28.08.2008: Der 2. Stock des Bürogebäudes steht.


04.09.2008: Der 3. Stock des Bürogebäudes steht.

Bild: Wer stapft da so tief durch den flüssigen Beton?
Es sind die Arbeiter auf der Baustelle Schobloch.

Pressetext: Schwäbische Zeitung 12.09.2008
Auf Markdorfs Großbaustelle regnet es Beton

Wie ein riesenhafter Drachen hebt und senkt sich das stählerne Monster und speit Beton auf den Boden, wo wackere Arbeiter ihn mit Rechen und Spachteln verteilen. Die Rede ist von der gigantischen Betonpumpe auf der Baustelle Schobloch im Gewerbegebiet Riedwiesen. Hoffentlich hält das Wetter. Denn sonst ist alles hin.


MARKDORF (nyf) Markdorf, Riedwiesen, Donnerstagmittag, 11.30 bei 28 Grad Außentemperatur: Die Arbeiter des Salemer Bauunternehmens Strasser stehen bis zu den Knien in flüssigem Beton. Von oben hängt ein riesiger Schlauch über den Köpfen. Gehalten wird der Schlund von einer mächtigen Stahlkonstruktion, die ein Arbeiter per Fernsteuerung auf der Baustelle koordiniert. Sobald die schlammige Ladung auf den Boden spritzt, kämpft ein Dutzend Arbeiter mit Spachteln mit der Masse und verteilt sie so glatt wie möglich.
Die Luft ist erfüllt vom unablässigen Brüllen der Betonpumpe, die staubige Luft hinterlässt beim Atmen ein wenig Sand auf der Zunge. Bernhard Strasser, der Chef des Bauunternehmens, läuft nervös zwischen seinen Angestellten herum. Immer wieder schaut er in den Himmel und blinzelt in die Sonne. "Der Wetterbericht ist gut, aber man weiß ja nie." Wenn es dem Bautrupp gelingt, die 400 Kubikmeter für den Betonhallenboden bis zum Abend oder zumindest bis in die Nacht hinein ohne Regen fertig zu machen, dann ist alles gut. Wenn es aber regnet, "dann haben wir einen Schaden von mehreren zehntausend Euro", rechnet der Chef vor.
Aber es sieht gut aus: Der strahlend blaue Himmel zeigt kein Wölkchen - im Gegenteil, die Hitze macht den Bauarbeitern zu schaffen. Der Schweiß rinnt in Strömen. Während am einen Ende der 4000 Quadratmeter großen Bodenfläche der letzte flüssige Beton aufgebracht wird, sind am anderen Ende Arbeiter damit beschäftigt, ein Granulat auf den schon erstarrten Untergrund aufzutragen. "Das wird in die Betonfläche eingearbeitet, dann ist der Industrieboden fertig", erklärt Strasser.
Plötzlich jaulen die Motoren seltsamer Geräte auf: Sechs Männer flitzen auf diesen lärmenden Maschinen über die Fläche. Sie sehen ein wenig aus wie Mini-Luftkissenboote. Doch anstelle von Luftkissen wirbeln Propeller unter ihnen und schleifen den Boden ab. "Die Dinger heißen Flügelglätter", sagt Strasser und muss die Stimme heben, als so eine Höllenmaschine dicht an ihm vorbeirast. Der Boden muss topfeben sein
Und wie eben ist die Fläche nach diesem Arbeitsschritt? "Wir können uns nur Toleranzen von maximal fünf Millimetern leisten", sagt Strasser und zeigt auf ein seltsames Gerät auf einem Stativ. "Das ist der Laser." Dieser Apparat tastet unablässig die Fläche ab und schlägt sofort an, wenn es zu starke Unebenheiten gibt. "Schließlich will der Kunde einen möglichst ebenen Boden haben", sagt der Bauunternehmer, der jetzt noch einmal kritisch in den Himmel blickt: Azurblau nach wie vor, kein Gewitter in Sicht, von Regen keine Spur. Seine Gesichtszüge entspannen sich, als ein Mitarbeiter dem Chef selbstbewusst prophezeit: "Um sieben sind wir fertig."


Pressetext: Südkurier 18.09.2008
Stabile Basis ganz ohne Stahl
VON WINFRIED THUM

Die Bodenplatte, Grundlage für die künftige Produktionshalle des Klufterner Metallbearbeitungsunternehmens Schobloch, ist gegossen. Dank des stabilen Untergrundes hat Statiker Peter Strobel auf 50 Tonnen Armiereisen verzichtet. Preiseinsparung: 75000 Euro. Ist die Bodenplatte ausgehärtet, wird mit dem Aufbau des Stahlskeletts für die Halle begonnen.


Eine stabile Grundlage - auch ohne Stahl:
die 4000 Quadratmeter messende Bodenplatte der künftigen Schobloch-Produktionshalle. Auf der Baustelle informierten Tragwerksplaner Peter Strobel, Sabine und Bernhard Strasser vom Salemer Bauunternehmen sowie Architekt Sascha Daschmann (v. l.).

Markdorf - Bei 72 Metern Länge und 56 Metern Breite hat die künftige Produktionshalle im Gewerbegebiet Riedwiesen eine Fläche von 4200 Quadratmetern. Das ist mehr als ein halbes Fußballfeld. In zwei Bauabschnitten wurde der Boden gegossen, gestern die letzte Hälfte. Unablässig rollten die Lastwagen vom Betonwerk in Salem nach Markdorf, denn die Einbringung des Betons musste in einem Guss erfolgen. "Das ist Beton im XXL-Format", sagte gestern Sabine Strasser von der Salemer Bauunternehmung. Die erste Hälfte wurde bereits am vergangenen Donnerstag mit einer Betonpumpe eingebaut und verdichtet. Gestern erfolgte die zweite Hälfte. Rund 70 Lastwagen-Ladungen Beton fanden ihren Platz auf der Schobloch-Baustelle. Insgesamt wurden 800 Kubikmeter verarbeitet. Anschließend wurde auf die frische Betonfläche ein Hartstoffgemisch aufgebracht und "frisch in frisch" die Oberfläche geglättet. Dazu werden so genannte Flügelglätter eingesetzt. Geräte, die ein "Fahrer" sitzend bedient, und die sich ständig im Kreise drehen. In Fachkreisen heißen sie "Flugzeuge".
Ungewöhnliche Ausmaße besitzt auch die Betonpumpe. Der Ausleger misst 46 Meter. Da es ein solches Gerät im Bodenseekreis nicht gibt, musste Bauunternehmer Bernhard Strasser die Pumpe aus Singen anfordern. Froh sind Bauherr und beteiligte Unternehmen über das gestrige trockene Wetter. Bauunternehmer Strasser hat seit Tagen den Wetterbericht beobachtet, denn Regen hätte gestern einen kapitalen Schaden verursacht und viel Geld gekostet.
Dabei konnte bei der Bodenplatte richtig gespart werden. Die Besonderheit: Tragwerksplaner Peter Strobel und Architekt Sascha Daschmann haben auf eine Armierung mit Baustahl verzichtet. Der stabile Untergrund machte das möglich. Für den Bauherrn bedeutet das eine Einsparung von 50 Tonnen Stahl oder von 75000 Euro. Lediglich das umlaufende Fundament wurde bewehrt. Es handelt sich laut Architekt um die erste große Halle ohne Armierung in Markdorf.
Bereits betoniert ist das angeschlossene Verwaltungsgebäude mit 400 Quadratmetern Bürofläche und einer 200 Quadratmeter messenden Betriebsleiterwohnung.
In drei Wochen kann auf dem ausgehärteten Boden das Stahlskelett aufgebaut werden. Sechs Monate Bauzeit sind kalkuliert, sagte Architekt Daschmann. Im Dezember können dann die Regale erstellt und die Maschinen aufgebaut werden.

 

Die Bodenplatte ist gegossen.

Die Zufahrtsstrasse wird angelegt: 24.09.2008

Die Bodenplatte trocknet....Ende Oktober/Anfang November beginnt der Hallenaufbau

Der Hallenaufbau beginnt - 22.10.2008

Ein über 25 Meter langes Dachelement findet millimetergenau seinen Platz....

... und wird in neun Metern Höhe von Spezialisten aus dem Hause Bühler Stahlbau verschraubt.

....auch im und am Büro geht es weiter.

Damit wir nicht auf der Leitung stehen: Elektriker Klaus Martin sorgt für Licht, Strom und Datenautobahnen.

Die letzten Fenster werden eingebaut.

Die Stahlkonstruktion steht - 28.10.2008

Die Absturzsicherungen für die Monteure werden angebracht -
am 04.11.2008 beginnt der Dach-Aufbau

31.10.2008 - langsam wird es wohnlich - die ersten Räume sind verputzt - der Firma Bechinger sei Dank.
Die Zwischenwände wachsen, die Sanitäreinrichtungen sind schon als solche zu erkennen
und die Heizanlagen sind im Bau: Burk Haustechnik

...die Halle gewinnt an Gestalt.

Stand: 09.11.2008

 

14.11.2008: Die Vorbereitungen für die riesigen Lichtkuppeln laufen....

... und die noch fehlenden Wandelemente werden verbaut.

 

Die Halle ist komplett beplankt und die Tore sind eingebaut - 21.11.2008

....es regnet

Die Folien-Schmiede aus Friedrichshafen: Beschriftung am- und im Gebäude - top!

Die Räume für das Kleinteile-Lager und die Büros der Fertigungsplanung entstehen - 29.11.2008

Ausblick...

06.12.2008: der Hallenausbau nimmt Formen an

Die Fenster werden eingebaut - Wielath Oberteuringen

Die Hochregale mit über 500 Lagerplätzen sind montiert und bezugsfertig - 20.12.2008

Die Schleifräume wurden beplankt und isoliert

17.01.2009: langsam füllt sich die Halle....

Das Stangenmaterial hat die Fahrt von Kluftern nach Markdorf schon hinter sich
- jetzt muss es nur noch den Weg in das Regal finden...

Die Schweissplatzabsauganlage Fabrikat teka aus dem Hause Regensburger Schweisstechik wurde installiert.
Nachhaltig: Die Abwärme wird in der kalten Jahreszeit als Heizung verwandt.

27.01.2009: Das Sauerstoffwerk FN liefert den Tank für das Lasergas

Die neue Trumpf Stanz- & Laserschneidmaschine wird angeliefert.

16 to am Haken! die Endmontage und Inbetriebnahme ist in Arbeit.

Pressetext: Südkurier 14.02.2009
Investition in schwieriger Zeit

VON WINFRIED THUM

Firma Schobloch

1957 wurde das Unternehmen von Georg Schobloch in Manzell gegründet. 1959 tritt Karl Schobloch als Geschäftsführer ein. Eine neue Fertigung entsteht 1963. 1973 wurde eine 2000 Quadratmeter große Halle in Kluftern erworben. 1984: Neustrukturierung und Umfirmierung in eine GmbH. Die Produktionsbereiche werden 1988 um 1000 Quadratmeter Neubau erweitert. 1996 übernehmen die Söhne Jürgen und Markus den Betrieb und leiten ihn als Geschäftsführer zusammen mit ihrem Vater Karl Schobloch.
Die Metallbearbeitung Schobloch produziert mit 22 Fachkräften künftig auf 4000 Quadratmetern im Gewerbegebiet Riedwiesen alles rund um die Metallbearbeitung. Mehr als 200 Kunden aus den Bereichen Handwerk und Industrie zählen zu den ständigen Partnern der GmbH. Ein Schwerpunkt ist Lasertechnik mit einem im Bodenseekreis einzigartigen Zentrum, das 21 Tonnen wiegt. Abkanten, Fräsen, Rohrbiegen, Schweißen, Sägen, Montage und Oberflächenbeschichtungen sind weitere Betätigungsfelder. Die Produktion verbraucht im Monat doppelt so viel Strom wie ein Einfamilienhaus im Jahr.

Mit dem Neubau einer 4000 Quadratmeter messenden Produktionshalle samt 500 Quadratmetern Verwaltungsgebäude hat das Metallverarbeitungsunternehmen Schobloch aus Kluftern in Markdorf eine neue Heimat gefunden. Gestern ist die Verwaltung umgezogen, ab Montag wird in Teilen der Produktion bereits gearbeitet.

Markdorf – Das Foyer: lichtdurchflutet, freundlich und gediegen, mit einer zentralen Empfangstheke, die später die Firmengeschichte veranschaulichen wird. Jürgen Schobloch strahlt, sein Herz lacht. „So muss sich jeder Kunde fühlen, der uns besucht“, sagt der Geschäftsführer der Schobloch Metallverarbeitung, einem Familienunternehmen, das nach nur sechsmonatiger Bauzeit im Gewerbegebiet Riedwiesen in den kommenden Wochen in Betrieb geht. Dann wird der viel zu kleine Standort in Kluftern geschlossen. Der Betrieb, vom Großvater in einer Garage gegründet, schreibt Erfolgsgeschichte in einer Zeit, in der ganze Branchen – auch im Metallwesen – unter dem Druck der Finanzkreise krachen.

Die Schoblochs hingegen lassen es krachen. Zum Tag der Wirtschaft am 3. Mai wird die Öffentlichkeit zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Aber bis dahin ist Schwerstarbeit angesagt. 14 bis 16 Stunden leisten Jürgen und Markus Schobloch derzeit täglich. Es wird bereits umgezogen, am gestrigen Freitag war die Verwaltung an der Reihe. Nächste Woche wird ein Teil der Produktion aufgenommen, Ende Februar soll alles komplett sein. „Wir sind voll im Optimum“, verweist Architekt Sascha Daschmann auf die veranschlagte Bauzeit von bis zu acht Monaten. Sechs sind es geworden. Nicht zuletzt, wie Schobloch anmerkt, aufgrund einer ausgesprochen kooperativer Stadtverwaltung.
Die Verwaltungsräume sind großzügig, jeder der Geschäftsführer besitzt ein eigenes Büro. Seniorchef Karl, der täglich nach dem Rechten sieht, genießt einen atemberaubenden Ausblick über die zweischiffige, stützenfreie 4000 Quadratmeter messende Produktionshalle. „Für uns gab's nur Stahl“, erklärt Schobloch die Bauweise. Die Halle konnte aufgrund abgestimmter wirtschaftlicher Planung mit ausgeklügeltem Energiekonzept kostengünstig erstellt werden. 400 Quadratmeter misst alleine der Bereich der vier automatischen Sägen.

In der kommenden Woche installiert eine Fachfirma Blechverarbeitung und Lasertechnik. 21 Tonnen wiegt der Laser, und wird im Bodenseekreis einzigartig sein. „Nur wer nach vorne blickt kommt ans Ziel“, rechtfertigt Jürgen Schobloch die immensen Investitionen in schwieriger Zeit. Aber 2007 war das beste Jahr in der mehr als 50-jährigen Firmengeschichte.

Als sich die Schoblochs für einen neuen Standort in Markdorf entschieden, haben sie mehr als 20 Hallen besichtigt. In Meckenbeuren wurde klar: Die ist es, schlicht und elegant. Der Architekt hieß Sascha Daschmann. Schlichtheit und Eleganz sind seine Maximen. Denn: Protzig soll sich ein Unternehmen nicht präsentieren. In Markdorf ist ihm das gelungen. „Porsche-Design?“ fragen sich Besucher angesichts der anthrazitfarbenen Alu-Sandwichpaneele mit horizontaler Struktur.

Pressetext: Wochenblatt, 26. Februar 2009
bo

Neue Produktionshalle als Investition in die Zukunft

Die Brüder Jürgen und Markus Schobloch haben allen Grund zur Freude: In der letzten Woche lief die Produktion im neuen Firmengebäude im Markdorfer Gewerbegebiet Riedwiesen an. Hier steht der Firma eine doppelt so große Fläche zur Verfügung.

In nur zwei Wochen wurde der komplette Maschinenpark vom bisherigen Standort in Kluftern ins neue Firmengebäude in der Planckstraße 11 verlagert. Der Umzug erfolgte abteilungsweise, so dass Produktionsausfälle von jeweils nur zwei Tagen verkraftet werden mussten. 14 Tage lang war die Belegschaft von fünf bis 21 Uhr im Einsatz. "Doch das Ergebnis lässt die stressigen Zeiten vergessen", schwärmt Jürgen Schobloch. Seit dieser Woche wird komplett am neuen Standort produziert. Runde 4000 Quadratmeter stehen der metallbearbeitenden Firma dafür zur Verfügung.

Die geschäftsführenden Brüder Jürgen und Markus Schobloch freuen sich über den gelungenen Neubau, für den Architekt Sascha Daschmann verantwortlich zeichnet. Auch Seniorchef Karl Schobloch, der mit 73 Jahren immer noch in der Firma arbeitet, ist stolz auf das Erreichte.
"Ein Vorzeigegrundstück" nennt Jürgen Schobloch den neuen Standort und dankt den Planungsbeteiligten der Stadt Markdorf für die reibungslose Zusammenarbeit. Die Produktionsfläche ist eingeschossig und ebenerdig, die Halle weitgehend stützenfrei konzipiert. Ein Hochregallager mit 700 Palettenstellplätzen wurde in die Produktionshalle integriert. Alles Vorteile, die am bisherigen Standort in der Bahnhofstraße 6 in Kluftern fehlten. "Dadurch kann der Materialfluss hier optimal gestaltet werden", schwärmt Jürgen Schobloch, der als Ingenieur für Betriebsstudien und Arbeitsorganisation für rationelle Arbeitsabläufe zuständig ist. Sein Bruder Markus managt als Maschinenbaumeister alles "Technische". 20 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen, die meisten von ihnen bereits seit vielen Jahren.

Die Produktionskapazitäten haben die Chefs mit dem Neubau auf Wachstum ausgerichtet. Derzeit sind rund 75 Prozent der Fläche belegt, Erweiterungen sind jederzeit möglich. Rund 200 Firmen aus Industrie und Handwerk gehören zu den Kunden. Und weil sowohl Firmen- als auch Kundenprofil breit aufgestellt sind, bewerten die Investoren konjunkturelle Schwankungen nicht über.
Jürgen und Markus Schobloch, die das Familienunternehmen jetzt in dritter Generation führen, haben mit dem Neubau gleichzeitig in ihren Maschinenpark investiert. Mit der neuen Trumpf Kombinationsmaschine können Bleche per Laser vollautomatisch geschnitten, gestanzt und umgeformt werden. Mit dieser Lasertechnik schneiden sie Werkstücke bis zu Dicken von 20 mm Edelstahl, 25 mm Stahl oder 15 mm Aluminium, bearbeiten Rohre bis zu einem Durchmesser von 400 mm oder Bleche bis zu einer Größe von bis 3000 mal 1500 mm.
Neben der Lasertechnik gehören klassische Metallarbeiten wie Abkanten, Fräsen, Rohrbiegen, Schweißen, Drehen, Sägen und Montagearbeiten zum Leistungsspektrum der Firma. do

Jede Generation expandierte

Das Familienunternehmen "Metallbearbeitung Karl Schobloch GmbH" ist in den 52 Jahren seiner Firmengeschichte stetig gewachsen.

Der Grundstein wurde im Jahre 1957 vom Großvater der jetzigen Geschäftsführer, Georg Schobloch, in Manzell bei Friedrichshafen gelegt. Bereits zwei Jahre später trat sein Sohn Karl der Firma als Geschäftsführer bei. Auf dessen Initiative hin expandierte die Firma von "Garagengröße" auf 2000 Quadratmeter Produktionsfläche. Dazu war es nötig, von Manzell nach Kluftern, in die Bahnhofstraße 6 umzuziehen. Dort wuchs das Unternehmen stetig weiter. Bereits 1988 wurde in Kluftern ein Neubau mit 1000 Quadratmetern Fläche notwendig, der die Kapazität an diesem Standort erschöpfte.

1996 übernahmen die Söhne Jürgen und Markus Schobloch den Betrieb. Seither führen sie das Unternehmen in dritter Generation beständig auf Wachstumskurs. Die wiederholte Verdopplung der Produktionsfläche auf 4000 Quadratmeter am neuen Standort lässt Raum für weiteres Wachstum.

Samad Askari bedient eine vollautomaische Fräsmaschine.

Pressetext: Südkurier 28.02.2009
Firma Schobloch: Qualität steht an erster Stelle
VON WINFRIED THUM

Am Anfang stand eine Garage in Manzell. Dort gründete Georg Schobloch 1957 seinen ersten kleinen Betrieb. Der Fortschritt fasste Fuß und nahm seinen Lauf. Heute arbeitet das Familienunternehmen in der dritten Generation in einem hochmodernen Werk im Industriegebiet Riedwiesen.

Markdorf – 1959 trat Karl Schobloch, der Vater von Jürgen und Markus Schobloch in das Unternehmen ein und wurde Geschäftsführer. Eine neue Fertigungsstätte entstand zunächst in Manzell, später wurde in Kluftern eine Halle mit 2000 Quadratmetern erworben, erweitert und jetzt wieder zu klein. Expansionsmöglichkeiten fanden sich auf einem der letzten verfügbaren Grundstücke im Gewerbegebiet Riedwiesen. Die Söhne Jürgen und Markus Schobloch übernahmen den Betrieb 1996 und sind heute mit Karl Schobloch Geschäftsführer.

Das Unternehmen mit 22 Mitarbeitern in Produktion und Verwaltung setzt von je her auf Tradition und Qualität. Der Betrieb wurde vom TÜV Rheinland nach ISO 9001:2000 zetrtifiziert. Mehr als 200 namhafte Kunden aus Handwerk und Industrie verlassen sich auf die Zuverlässigkeit der Metallverarbeitung. Beispielsweise produziert Schobloch die Stahlunterkonstruktionen für Wohnmobil-Sitze sämtlicher Hersteller. Zum Fertigungsprogramm gehören auch Teile für die Luft- und Raumfahrtindustrie, Rohrgestelle für mobile Spritzanlagen oder exklusive Designerteile für den Bereich Ladenbau.

4000 Quadratmeter unter einem Dach – die Produktionshalle der Metallverarbeitung Schobloch. Zentral gelegen in der Mitte: die Meisterbüros und Mess-Stellen. Bilder: Thum

Geschäftsführer unter sich: Jürgen, Karl und Markus Schobloch.

Starkes Stück: Das neue Laserzentrum ist einmalig in der Region.
Links: Architekt Sascha Daschmann, rechts Jürgen Schobloch.

Seit 15 Jahren im Team: Veronika Wenisch – mit der neuen Rohrpostanlage.

"Robi" wird dieser Schweißroboter vom Experten Franz Graf liebevoll genannt.
Die Produktion läuft.



Hofbefestigung und Aussenanlagen: Firma Paul Saum 04.04.2009



 


Pressetext: Südkurier 21.04.2010
Prosit auf neues Wahrzeichen

Markdorf/Friedrichshafen-Kluftern

Zehn Jahre sollen sie halten, das war die einzige Vorgabe für die neuen Kunstobjekte für den Ortsrundweg Kluftern. Gestaltung und Material waren den Künstlern freigestellt.


Bild: Becker

Nach den zwei bereits errichteten Toren von Jürg Stäheli aus Stein am Rhein („Tor zur Landschaft“) und Waltraud Späth aus Friedrichshafen-Fischbach („Gegen das Vergessen“) ist nun das dritte in Arbeit unter dem Motto „Drei Tore – ein Kommen, ein Gehen“. Unter den zahlreichen Bewerbern, auch aus der Gegend von Schaffhausen bis Liechtenstein, hat sich die Jury aus den unterbreiteten Vorschlägen von 45 Künstlern sehr schnell für den Züricher Stahlplastiker Adrian Bütikofer entschieden. In der Markdorfer Firma Karl Schobloch nimmt das Kunstwerk in perfekter Technik nun langsam Gestalt an. Zum ersten Mal gab es am Samstag Gelegenheit, sich im Vorfeld einen Eindruck zu verschaffen und mit dem Künstler oder den Organisatoren ins Gespräch zu kommen, was dann auch auf reges Interesse stieß.

Von Ragnhild Becker und Gunar Seitz initiiert, werde das Projekt mit viel Herzblut und Engagement aller Beteiligten realisiert, berichtete Klufterns Ortsvorstand Michael Nachbaur. Nicht zuletzt habe sich Bernd Caesar sehr dafür eingesetzt. Und was für Seitz besondere Anerkennung verdient: Von den mindestens 20 000 Euro Fertigungskosten verlangt die Firma Schobloch nur die Hälfte. Jürgen Schobloch, mit seiner Firma bis vor einem Jahr in Kluftern ansässig, wollte gerne etwas für Kluftern tun: „Das extrem komplizierte Objekt ist sehr arbeitsintensiv und die Umsetzung der vom Künstler vorgegebenen Anordnungen nicht einfach. Wir haben uns außerordentlich viel Mühe gegeben.“ Auch freut sich Schobloch über die perfekte Zusammenarbeit mit den Statikern.

Für Seitz ist die ästhetisch konzipierte Tortrinität auf jeden Fall eine künstlerische Landmarke: „Ein Kunstwerk mit einer solchen dahinter steckenden Philosophie findet man selten, und es verdient auch diesen Stellenwert.“ Zum einen hat das Thema Tor immer etwas mit Durchschreiten zu tun – und für Bütikofer damit, auf etwas Neues zugehen. „Man kann damit aber auch einen ätherischen Aspekt verbinden: in den Tag, in den Abend, in die Träume hinein“ philosophiert Bütikofer. „Ich habe mich viel mit Lebenskreisläufen beschäftigt und deshalb die Anordnung von drei ineinander verschlungenen Toren gewählt, liegend – stehend – himmelwärts strebend.” Explizit stünden sie für den Lebenszyklus.

Das unten liegende Erdtor verweise auf die Herkunft, das aufrechte Lebenstor deute auf die aktive aktuelle Phase der Wirklichkeit, das schwebende Himmelstor auf eine mit der Gegenwart zusammenhängende Zukunft hin. Durch die Verbindungen in den Torsegmenten würden die Zeiten aufeinander bezogen. Das Eine fließt unaufhörlich in das Andere.

Einen interessanten, lebendigen Nebeneffekt verleiht der Kontrast des rostenden Stahls mit der grünen Natur und seine Integration in die braune Herbst- und Winterlandschaft. Durch seine imposante Größe (8 Meter breit, 4,50 Meter hoch, 4 Meter tief) ist es von weitem gut sichtbar. Bütikofers Meinung dazu: „Es könnte zum Wahrzeichen werden.“

 

Pressetext: Südkurier 24.04.2010 Lang
Goldener Meisterbrief für Schobloch

Markdorf

Karl Schobloch wird bei Betriebsfeier von seinen Söhnen mit Ehrung der IHK überrascht


Bild: Lang Markdorf (ala)

Eine gelungene Überraschung hatten Jürgen und Markus Schobloch, beide Geschäftsführer der Karl Schobloch GmbH für ihren Vater parat. Nichts ahnend weilte Karl Schobloch unter den Gästen des Frühjahrfestes des Familienunternehmens. „Als wir das Büro durchstöbert haben, ist uns aufgefallen, dass du bereits seit 50 Jahren deinen Meistertitel trägst. Das haben wir der IHK mitgeteilt“, erklärte Jürgen Schobloch seinem verblüfften Vater. Die IHK verlieh Karl Schobloch somit den goldenen Meisterbrief, den die Söhne stolz ihrem Vater übergaben. Jürgen und Markus Schobloch zeigten sich dankbar, ein treues Stammpersonal zu haben, und ließen es sich nicht nehmen, einige davon für ihre vielen Dienstjahre zu ehren.

Für 25 Jahre wurde Schweißer Francois Monot mit einer Urkunde und einem Weingeschenk ausgezeichnet. Weitere Weingeschenke und Urkunden gab es für Sekretärin Veronika Wenisch, die dem Familienunternehmen seit 15 Jahren die Treue hält, und für Einstellerin Marlies Schraff und Abkanter Karl-Heinz Dasch bei Schobloch, beide ebenfalls seit 15 Jahren in dem Unternehmen beschäftigt. Für zehn Jahre Treue erhielten Schleifer Viktor Neifert und die Schweißer Wladimir Schmidt und Franz Graf den Dank ihrer Chefs.

Eine Überraschung hatte Hermann Bartels, langjähriger Geschäftsfreund von Karl Schobloch, parat. Er hatte den Stahl-Werkzeughalter von Karl Schoblochs erster Spitzen-Drehbank, an der Schobloch einst gearbeitet hatte und die noch immer in dem Unternehmen ihren Dienst tut, vergolden lassen.

Gratulationen zum goldenen Meisterbrief gab es auch von den Volksbank-Firmenberatern Georg Enderle, Elmar Blumer und Josef Körtgen.
„Wir sind froh, dass wir einigermaßen durch die Krise gekommen sind und keinen Mitarbeiter des Stammpersonals entlassen mussten“, zeigte sich die Geschäftsführer erleichtert. Die Kurzarbeit gehöre der Vergangenheit an und die gut gefüllten Auftragsbücher ließen zuversichtlich in die Zukunft blicken, so Jürgen und Markus Schobloch.

 

Pressetext: Südkurier 21.06.2010 Harald Ruppert
Wahrzeichen der Veränderung

Friedrichshafen

Am Ortsrundweg Kluftern wurde am Samstag die Großplastik „Drei Tore – ein Kommen und Gehen“ eingeweiht


Bild: Enzenhöfer

Die „FAA Zone Tanz Company“ aus Winterthur zeigte auf und um die
„Drei Tore – ein Kommen und Gehen“
trotz strömenden Regens eine eindringliche Choreografie.

Jetzt steht sie also, und mit einer Höhe von 5,30 Metern ist sie weithin sichtbar: die Großplastik „Drei Tore – ein Kommen und Gehen“ von Adrian Bütikofer, die in Efrizweiler als elftes Werk am Ortsrundweg Kluftern in strömendem Regen eingeweiht wurde. Wie eine stilisierte Giraffe oder ein Dinosaurier sieht die rostige Eisenblech-Plastik zunächst aus. Erst auf den zweiten Blick unterteilt der Blick sie in Segmente – in jene „Drei Tore“, von denen im Titel die Rede ist. In ihrer Laudatio bezeichnete Kunsthistorikerin Lucia Angela Cavegn aus Winterthur die „Drei Tore“ auch als „Linie im Raum“, die als Lebensweg verstanden werden könne, als Sinnbild der Veränderung, das sich auch mit dem veränderten Standpunkt des Betrachters dauernd verwandle.

In einer sehr klaren, nachdrücklichen und frei gehaltenen Rede ging Kunstweg-Koordinator Gunar Seitz weiter auf die Thematik der „Drei Tore“ ein. Keiner der Künstler, die sich am Wettbewerb für die Kunstwerke auf der Südrunde beteiligten, habe sich so intensiv mit dem Thema „Tor“ auseinandergesetzt wie Bütikofer, sagte Seitz. Der Künstler, der 1960 im Kanton Bern geboren wurde, zunächst Ausbildungen als Maschinenzeichner und Elektromonteur absolvierte, sich autodidaktisch künstlerisch bildete und seit 1998 als freier Künstler lebt, habe ein Werk geschaffen, das drei Zeitebenen verbinde. Da ist ein auf dem Boden liegendes Tor, das für die Vergangenheit stehe. Man kann es nicht durchschreiten, kann in die Vergangenheit nicht zurück – aber man kann auf seinem Boden in die Gegenwart schauen, für die sinnbildlich das zweite Tor steht: Es erhebt sich senkrecht – und von dieser Gegenwart aus gewinnt nun eine mögliche Zukunft Kontur.

Dieses „Zukunftstor“ ist aber Ausblick und Spekulation, die stilisiert in den Himmel wächst.

In einer gut 20-minütigen Choreographie, völlig unbeeindruckt vom Wetter und am Ende nass bis auf die Haut, setzte die „FAA Zone Tanz Company“ aus Winterthur diese Aspekte in einer Choreographie um. In eindringlichen Zeitlupenszenen balancierte das Tanztrio von der Vergangenheit in die Gegenwart, erkämpfte sich den Weg in diese Wirksphäre – und führte hier einen Konkurrenzkampf gegeneinander, aber auch gegen den fremdgesteuerten Rhythmus des Funktionieren-Müssens. Die schließlich lichte Vision der Zukunft, die aber auch Vision bleiben muss, lud auch dazu ein, die Gegenwart als einzig konkret zu gestaltende Zeitebene anders und besser zu durchleben.

Abschließend dankte Bürgermeister Peter Hauswald jenen, ohne deren Einsatz dieses weitere Objekt am Ortsrundweg nicht zu stemmen gewesen wäre – darunter der Familie Kopp, die das Grundstück unentgeltlich zur Verfügung stellte, den Kunst-Aktivisten Gunar Seitz, Ragnhild Becker und Andreas Zehle (Beiratsvorsitzender Kunst in Kluftern), Klufterns Ortsvorsteher Michael Nachbaur, der Zeppelin-Stiftung und natürlich der Firma Karl Schobloch, von der die Plastik hergestellt wurde. „Sie engagierte sich mit 20 000 Euro und viel Arbeitskraft“, so Hauswald.

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November 2010: Das neue, über 10 to schwere Hermle Bearbeitunszentrum wird angeliefert....

....und zwei Tage später erfolgte die Inbetriebnahme.

 

Schobloch ist mustergültig - Referenz für Hager Systemtechnik

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