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Das Team der Firma Karl Schobloch
Pressetext:
Südkurier 10.04. / 15.04.2008
Neue
Herausforderung in Markdorf
VON WINFRIED THUM
Die Industrielandschaft der Gehrenbergstadt wird um ein
innovatives Unternehmen reicher. Die Metallbearbeitungsfirma
Schobloch aus Kluftern hat im Industriegebiet "Riedwiesen"
12000 Quadratmeter erworben und wird dort ein neues Produktionsgebäude
samt angegliederter Vewaltung bauen. Der Technische Ausschuss
des Gemeinderates befürwortete den Bauantrag am Dienstag
einstimmig.
Markdorf
- Das 51 Jahre alte Unternehmen Karl Schobloch produziert
seit 1973 in Kluftern. Derzeit mit 25 Mitarbeitern auf 2500
Quadratmetern Fläche an der Bahnhofstraße. Nachdem
vor wenigen Tagen der Kaufvertrag mit der Stadt Markdorf
unterzeichnet worden ist, sind jetzt die Umzugspläne
konkret. Am Dienstag hat der Technische Ausschuss zudem
einstimmig den Bauantrag für den Neubau mit Verwaltungsgebäude
an der Planckstraße 11 genehmigt.
Auf dem 12000 Quadratmeter großen Grundstück
an der Planckstraße planen die Geschäftsführer
Jürgen und Markus Schobloch den Bau einer Produktionshalle
mit 4000 Quadratmetern Fläche. Angegliedert wird ein
Verwaltungsgebäude. Die Halle misst 77 mal 54 Meter
und wird neun Meter hoch. Die Außenfassade soll in
hellem anthrazitfarbenem Alu-Strukturblech ausgeführt
werden.
25 Mitarbeiter sind derzeit bei Schobloch beschäftigt,
doch das Unternehmen wächst rasant. In den vergangenen
beiden Jahren verzeichnete die Firma mit den Schwerpunkten
Stanz- und Lasertechnik, Rohrbiegetechnik und Roboterschweißen
jeweils einen Umsatzzuwachs von 30 Prozent. Auch bekannte
Namen aus der Modebranche wie Hilfiger oder Hugo Boss gehören
zur Kundschaft. Jürgen Schobloch bedauert zwar, Kluftern
verlassen zu müssen, aber am jetzigen Standort wäre
eine Expansion nicht möglich gewesen. Da ihm in Friedrichshafen
ein von der Größe passendes Grundstück nicht
angeboten werden konnte, freut er sich nun bereits auf die
Herausforderung in Markdorf, in der er eine große
Zukunftschance sieht. "Die Stadt Markdorf hat sich
überaus entgegenkommend gezeigt, auch mit dem Zahlungsziel",
betonte Schobloch gestern. Am liebsten würde er "morgen
schon umziehen", aber für den Baubeginn fehlt
noch der "rote Punkt". Dann könne die Produktionshalle
bis Ende des Jahres fertig sein. Gestartet wird mit neuen
Technologien. Die Prozesse sollen schneller, optimaler und
profitabler ablaufen. Und das Unternehmen kann den Herausforderungen
des Marktes noch besser begegnen. Für die Firma am
Standort Kluftern gibt es bereits Interessenten. Laut Jürgen
Schobloch haben sich potenzielle Käufer sowohl für
die Immobilie als auch für den gesamten Betrieb gemeldet.
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Ansicht
des Gebäudes aus der Feder von Architekt Daschmann.
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Spatenstich
im Juli 2008
v.l.n.r. Architekt Sascha Daschmann, Karl Schobloch sen.,
die Geschäftsführer Markus und Jürgen Schobloch,
Bauunternehmer Bernhard Strasser sowie
Bürgermeister Bernd Gerber
Pressetext:
Südkurier 24.07.2008
Spatenstich für neues Schobloch-Werk
VON WINFRIED THUM
Mit einem symbolischen ersten Spatenstich hat die Klufterner
"Metallbearbeitung Karl Schobloch GmbH" den Neubau
ihres Betriebes im Markdorfer Industriegebiet "Riedwiesen"
gestern in Angriff genommen. Auf dem 12000 Quadratmeter
großen Grundstück erstellt das Unternehmen eine
Produktionshalle mit Verwaltungsgebäude. Sie soll Anfang
kommenden Jahres in Betrieb gehen.
Markdorf - Die rechtliche Voraussetzung für den Baubeginn
schuf Torsten Schneider, der Leiter des Baurechtsamtes in
letzter Minute: Er überreichte "den ersten halben
Roten Punkt" für das im April vom Technischen
Ausschuss einstimmig befürwortete Bauvorhaben. Geschäftsführer
des derzeit in Kluftern angesiedelten und von Karl Schobloch
lange Jahre geführten Unternehmens sind seine Söhne
Jürgen und Karl Schobloch. Sie alle, den Markdorfer
Architekten Sascha Daschmann und den Salemer Bauunternehmer
Bernhard Strasser begrüßte der Bürgermeister
bei schönstem Sonnenschein auf der künftigen Baustelle
an der Planck-Straße 11im Industriegebiet "Riedwiesen".
Mit der Firma Schobloch gewinne Markdorf ein repräsentatives
und aufstrebendes und erfolgreiches Unternehmen, sagte Bernd
Gerber. Er gratulierte zu dem Vorhaben, sagte volle Unterstützung
durch die Stadt zu und wünschte "viele gut Jahre".
Immerhin habe sich Schobloch "den schönsten Platz
im Industriegebiet ausgesucht". Bei der Bauunternehmung
Strasser befinde sich die Schobloch GmbH in guten Händen,
"denn die kennen sich in Riedwiesen aus", unterstrich
der Schultes.
Seit 1973 produziert das 51 Jahre alte Unternehmen in Kluftern.
Mangelnde Erweiterungsmöglichkeiten waren ein Grund
für die Standortverlagerung nach Markdorf.
Hier
entsteht an der Planckstraße 11, benachbart zum Penny-Markt,
eine Produktionshalle mit 4000 Quadratmetern Fläche.
Angegliedert wird ein 400 Quadratmeter messendes Verwaltungsgebäude.
Die Bauteile für die Stahlhalle werden im November
angeliefert. Die Außenhülle wird in hell-anthrazitfarbenem,
isolierten Alu-Strukturblech ausgeführt. Das Unternehmen
mit den Schwerpunkten Stanz- und Lasertechnik, CNC-Drehen,
-Rohrbiegen und -Fräsen sowie Roboterschweißen
beschäftigt derzeit 25 Mitarbeiter, möchte aber
expandieren. Diese Möglichkeit ist in Markdorf im Gegensatz
zu Kluftern gegeben, den das Grundstück verfügt
über eine Reserve von 4000 Quadratmetern. Schobloch
verzeichnet jährliche Umsatzzuwächse von rund
30 Prozent.
Die Schobloch-Metallbearbeitung ist zuverlässiger Partner
für mehr als 200 Kunden aus den Bereichen Handwerk
und Industrie. Unter anderem stellt die Firma Sitze für
Wohnmobile, Gehäuse und Platinen für die Elektro-
und Solarindustrie, Komponenten für Flugzeuge oder
für Forschungsinstitute im Bereich Kernspaltung und
auch Gehäuse für die Maschinenbauindustrie her.
Eitel Freude und Sonnenschein: Zum Auftakt der Bauarbeiten
nahmen Architekt Sascha Daschmann, Karl Schobloch sen.,
die Geschäftsführer Markus und Jürgen Schobloch,
Bauunternehmer Bernhard Strasser sowie Bürgermeister
Bernd Gerber den Spaten in die Hand.
Pressetext:
Schwäbische Zeitung 24.07.2008
Schobloch verlegt
Sitz nach Markdorf
MARKDORF - Das Gewerbegebiet Riedwiesen wächst und
wächst: Die Karl Schobloch GmbH verlegt ihren Metallverarbeitungsbetrieb
von Kluftern nach Markdorf. Gestern begannen auf dem 12
000 Quadratmeter großen Grundstück die Erdbewegungsarbeiten.
Jürgen Schobloch kann"s kaum erwarten: "Mit
jedem Tag, den wir früher nach Markdorf umziehen, sparen
wir Kosten", sagt der Mann, der zusammen mit seinem
Bruder Markus die Geschäfte führt. Vor allem die
Energiekosten fallen am jetzigen Standort in Kluftern ins
Gewicht, die Halle wurde Mitte der 80er Jahre das letzte
Mal erweitert. So schnell wie möglich, Anfang kommenden
Jahres, soll der Umzug nach Markdorf erfolgen.
Das bedeutet: Der Zeitplan ist eng. Das Bauunternehmen Strasser
(Salem) und der auf Industriebauten spezialisierte Architekt
Sascha Daschmann (Markdorf) werden während den Handwerkerferien
durcharbeiten.
Der künftige Firmensitz wird nicht nur moderner und
repräsentativer werden, sondern auch deutlich größer
ausfallen. 4000 Quadratmeter Produktionsfläche plus
Verwaltungsgebäude werden in den kommenden Monaten
hochgezogen. Die Kosten für Gebäude und Grundstück
belaufen sich auf rund vier Millionen Euro, eine weitere
Million investiert Schobloch in die Erweiterung technischer
Abläufe.
Da sich einige Kunden in Markdorf und Umgebung befinden
und sich der Zwei-Schicht-Betrieb wegen der Nähe zu
einem Wohngebiet in Kluftern nicht angeboten habe, entschied
sich Schobloch für den Umzug nach Markdorf. "So
behandelt zu werden, das sind wir nicht gewohnt", sagte
der Unternehmer über die Zusammenarbeit mit der Stadt.
Bürgermeister Bernd Gerber gab die Blumen zurück:
Die Chemie während der Grundstücksverhandlungen
haben gestimmt, er freue sich, dass sich das aufstrebende
Unternehmen für Markdorf entschieden habe.
Das 1957 in Manzell gegründete Unternehmen wird in
dritter Generation von der Familie Schobloch geführt.
Vater Karl Schobloch übergab den Betrieb 1996 an seine
Söhne, arbeitet im Hintergrund aber weiter mit. Als
metallverarbeitender Betrieb liefert Schobloch querbeet
durch die Branchen: Baugruppen für die Kernforschung
gehören genauso zum Sortiment wie Wohnmobilsitze, Flugzeugkomponenten
oder Ausstellungsdisplays für Modehersteller wie Hugo
Boss oder Tommy Hilfiger.
Aktuell werden 20 Fachkräfte und zehn Aushilfen beschäftigt,
ab November beginnt ein Azubi seine Lehre. Schobloch sucht
wie viele anderen Unternehmen dringend Fachkräfte.
Zehn bis 15 neue Mitarbeiter sollen in nächster Zeit
eingestellt werden. Schobloch hat ein 12000 Quadratmeter
großes Grundstück in der Planckstraße zwischen
dem Penny-Markt und Wohnmobil Wochner erworben. 8000 Quadratmeter
werden sofort bebaut, die restliche Fläche steht in
Reserve.
Bis auf zwei 4000 und 5000 Quadratmeter große Grundstücke
in direkter Nachbarschaft ist das Gewerbegebiet Riedwiesen
ausverkauft. Aktuell denkt man im Rathaus über ein
neues Gewerbegebiet nach.
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Das
Schild steht...
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...die
ausführenden Firmen
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die
obere Bodenschicht wurde abgetragen....
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....
und durch eine Kiesschicht ersetzt.
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Die
Bodenplatte für den Bürokomplex wurde betoniert.
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23.08.2008:
Das Büro wächst.
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25.08.2008
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28.08.2008:
Der 2. Stock des Bürogebäudes steht.
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04.09.2008:
Der 3. Stock des Bürogebäudes steht.
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Bild:
Wer stapft da so tief durch den flüssigen Beton?
Es sind die Arbeiter auf der Baustelle Schobloch.
Pressetext:
Schwäbische Zeitung 12.09.2008
Auf Markdorfs Großbaustelle
regnet es Beton
Wie
ein riesenhafter Drachen hebt und senkt sich das stählerne
Monster und speit Beton auf den Boden, wo wackere Arbeiter
ihn mit Rechen und Spachteln verteilen. Die Rede ist von
der gigantischen Betonpumpe auf der Baustelle Schobloch
im Gewerbegebiet Riedwiesen. Hoffentlich hält das Wetter.
Denn sonst ist alles hin. |
MARKDORF (nyf) Markdorf, Riedwiesen, Donnerstagmittag,
11.30 bei 28 Grad Außentemperatur: Die Arbeiter
des Salemer Bauunternehmens Strasser stehen bis zu den
Knien in flüssigem Beton. Von oben hängt ein
riesiger Schlauch über den Köpfen. Gehalten
wird der Schlund von einer mächtigen Stahlkonstruktion,
die ein Arbeiter per Fernsteuerung auf der Baustelle koordiniert.
Sobald die schlammige Ladung auf den Boden spritzt, kämpft
ein Dutzend Arbeiter mit Spachteln mit der Masse und verteilt
sie so glatt wie möglich.
Die Luft ist erfüllt vom unablässigen Brüllen
der Betonpumpe, die staubige Luft hinterlässt beim
Atmen ein wenig Sand auf der Zunge. Bernhard Strasser,
der Chef des Bauunternehmens, läuft nervös zwischen
seinen Angestellten herum. Immer wieder schaut er in den
Himmel und blinzelt in die Sonne. "Der Wetterbericht
ist gut, aber man weiß ja nie." Wenn es dem
Bautrupp gelingt, die 400 Kubikmeter für den Betonhallenboden
bis zum Abend oder zumindest bis in die Nacht hinein ohne
Regen fertig zu machen, dann ist alles gut. Wenn es aber
regnet, "dann haben wir einen Schaden von mehreren
zehntausend Euro", rechnet der Chef vor.
Aber es sieht gut aus: Der strahlend blaue Himmel zeigt
kein Wölkchen - im Gegenteil, die Hitze macht den
Bauarbeitern zu schaffen. Der Schweiß rinnt in Strömen.
Während am einen Ende der 4000 Quadratmeter großen
Bodenfläche der letzte flüssige Beton aufgebracht
wird, sind am anderen Ende Arbeiter damit beschäftigt,
ein Granulat auf den schon erstarrten Untergrund aufzutragen.
"Das wird in die Betonfläche eingearbeitet,
dann ist der Industrieboden fertig", erklärt
Strasser.
Plötzlich jaulen die Motoren seltsamer Geräte
auf: Sechs Männer flitzen auf diesen lärmenden
Maschinen über die Fläche. Sie sehen ein wenig
aus wie Mini-Luftkissenboote. Doch anstelle von Luftkissen
wirbeln Propeller unter ihnen und schleifen den Boden
ab. "Die Dinger heißen Flügelglätter",
sagt Strasser und muss die Stimme heben, als so eine Höllenmaschine
dicht an ihm vorbeirast. Der Boden muss topfeben sein
Und wie eben ist die Fläche nach diesem Arbeitsschritt?
"Wir können uns nur Toleranzen von maximal fünf
Millimetern leisten", sagt Strasser und zeigt auf
ein seltsames Gerät auf einem Stativ. "Das ist
der Laser." Dieser Apparat tastet unablässig
die Fläche ab und schlägt sofort an, wenn es
zu starke Unebenheiten gibt. "Schließlich will
der Kunde einen möglichst ebenen Boden haben",
sagt der Bauunternehmer, der jetzt noch einmal kritisch
in den Himmel blickt: Azurblau nach wie vor, kein Gewitter
in Sicht, von Regen keine Spur. Seine Gesichtszüge
entspannen sich, als ein Mitarbeiter dem Chef selbstbewusst
prophezeit: "Um sieben sind wir fertig."
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Pressetext:
Südkurier 18.09.2008
Stabile Basis ganz
ohne Stahl
VON WINFRIED THUM
Die Bodenplatte, Grundlage für die künftige Produktionshalle
des Klufterner Metallbearbeitungsunternehmens Schobloch,
ist gegossen. Dank des stabilen Untergrundes hat Statiker
Peter Strobel auf 50 Tonnen Armiereisen verzichtet. Preiseinsparung:
75000 Euro. Ist die Bodenplatte ausgehärtet, wird mit
dem Aufbau des Stahlskeletts für die Halle begonnen.

Eine stabile Grundlage - auch ohne Stahl:
die 4000 Quadratmeter messende Bodenplatte der künftigen
Schobloch-Produktionshalle. Auf der Baustelle informierten
Tragwerksplaner Peter Strobel, Sabine und Bernhard Strasser
vom Salemer Bauunternehmen sowie Architekt Sascha Daschmann
(v. l.).
Markdorf
- Bei 72 Metern Länge und 56 Metern Breite hat die
künftige Produktionshalle im Gewerbegebiet Riedwiesen
eine Fläche von 4200 Quadratmetern. Das ist mehr als
ein halbes Fußballfeld. In zwei Bauabschnitten wurde
der Boden gegossen, gestern die letzte Hälfte. Unablässig
rollten die Lastwagen vom Betonwerk in Salem nach Markdorf,
denn die Einbringung des Betons musste in einem Guss erfolgen.
"Das ist Beton im XXL-Format", sagte gestern Sabine
Strasser von der Salemer Bauunternehmung. Die erste Hälfte
wurde bereits am vergangenen Donnerstag mit einer Betonpumpe
eingebaut und verdichtet. Gestern erfolgte die zweite Hälfte.
Rund 70 Lastwagen-Ladungen Beton fanden ihren Platz auf
der Schobloch-Baustelle. Insgesamt wurden 800 Kubikmeter
verarbeitet. Anschließend wurde auf die frische Betonfläche
ein Hartstoffgemisch aufgebracht und "frisch in frisch"
die Oberfläche geglättet. Dazu werden so genannte
Flügelglätter eingesetzt. Geräte, die ein
"Fahrer" sitzend bedient, und die sich ständig
im Kreise drehen. In Fachkreisen heißen sie "Flugzeuge".
Ungewöhnliche Ausmaße besitzt auch die Betonpumpe.
Der Ausleger misst 46 Meter. Da es ein solches Gerät
im Bodenseekreis nicht gibt, musste Bauunternehmer Bernhard
Strasser die Pumpe aus Singen anfordern. Froh sind Bauherr
und beteiligte Unternehmen über das gestrige trockene
Wetter. Bauunternehmer Strasser hat seit Tagen den Wetterbericht
beobachtet, denn Regen hätte gestern einen kapitalen
Schaden verursacht und viel Geld gekostet.
Dabei konnte bei der Bodenplatte richtig gespart werden.
Die Besonderheit: Tragwerksplaner Peter Strobel und Architekt
Sascha Daschmann haben auf eine Armierung mit Baustahl verzichtet.
Der stabile Untergrund machte das möglich. Für
den Bauherrn bedeutet das eine Einsparung von 50 Tonnen
Stahl oder von 75000 Euro. Lediglich das umlaufende Fundament
wurde bewehrt. Es handelt sich laut Architekt um die erste
große Halle ohne Armierung in Markdorf.
Bereits betoniert ist das angeschlossene Verwaltungsgebäude
mit 400 Quadratmetern Bürofläche und einer 200
Quadratmeter messenden Betriebsleiterwohnung.
In drei Wochen kann auf dem ausgehärteten Boden das
Stahlskelett aufgebaut werden. Sechs Monate Bauzeit sind
kalkuliert, sagte Architekt Daschmann. Im Dezember können
dann die Regale erstellt und die Maschinen aufgebaut werden. |
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Die
Bodenplatte ist gegossen.
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Die
Zufahrtsstrasse wird angelegt: 24.09.2008
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Die
Bodenplatte trocknet....Ende Oktober/Anfang November beginnt der
Hallenaufbau
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Der
Hallenaufbau beginnt - 22.10.2008
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Ein
über 25 Meter langes Dachelement findet millimetergenau seinen
Platz....
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...
und wird in neun Metern Höhe von Spezialisten aus dem Hause
Bühler Stahlbau verschraubt.
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....auch
im und am Büro geht es weiter.
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Damit
wir nicht auf der Leitung stehen: Elektriker Klaus Martin sorgt
für Licht, Strom und Datenautobahnen.
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Die
letzten Fenster werden eingebaut.
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Die
Stahlkonstruktion steht - 28.10.2008
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Die
Absturzsicherungen für die Monteure werden angebracht -
am 04.11.2008 beginnt der Dach-Aufbau
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31.10.2008
- langsam wird es wohnlich - die ersten Räume sind verputzt
- der Firma Bechinger sei Dank.
Die Zwischenwände wachsen, die Sanitäreinrichtungen sind
schon als solche zu erkennen
und die Heizanlagen sind im Bau: Burk Haustechnik
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...die
Halle gewinnt an Gestalt.
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Stand:
09.11.2008
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14.11.2008:
Die Vorbereitungen für die riesigen Lichtkuppeln laufen....
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...
und die noch fehlenden Wandelemente werden verbaut.
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Die
Halle ist komplett beplankt und die Tore sind eingebaut - 21.11.2008
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....es
regnet
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Die
Folien-Schmiede aus Friedrichshafen: Beschriftung am- und im Gebäude
- top!
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Die
Räume für das Kleinteile-Lager und die Büros der
Fertigungsplanung entstehen - 29.11.2008
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Ausblick...
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06.12.2008:
der Hallenausbau nimmt Formen an
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Die
Fenster werden eingebaut - Wielath Oberteuringen
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Die
Hochregale mit über 500 Lagerplätzen sind montiert und
bezugsfertig - 20.12.2008
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Die
Schleifräume wurden beplankt und isoliert
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17.01.2009:
langsam füllt sich die Halle....
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Das
Stangenmaterial hat die Fahrt von Kluftern nach Markdorf schon
hinter sich
- jetzt muss es nur noch den Weg in das Regal finden...
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Die
Schweissplatzabsauganlage Fabrikat teka aus dem Hause Regensburger
Schweisstechik wurde installiert.
Nachhaltig: Die Abwärme wird in der kalten Jahreszeit als
Heizung verwandt.
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27.01.2009:
Das Sauerstoffwerk FN liefert den Tank für das Lasergas
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Die
neue Trumpf Stanz- & Laserschneidmaschine wird angeliefert.
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16 to
am Haken! die Endmontage und Inbetriebnahme ist in Arbeit.
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| Pressetext:
Südkurier 14.02.2009
Investition
in schwieriger Zeit
VON WINFRIED THUM
Firma
Schobloch
1957
wurde das Unternehmen von Georg Schobloch in Manzell gegründet.
1959 tritt Karl Schobloch als Geschäftsführer
ein. Eine neue Fertigung entsteht 1963. 1973 wurde eine
2000 Quadratmeter große Halle in Kluftern erworben.
1984: Neustrukturierung und Umfirmierung in eine GmbH. Die
Produktionsbereiche werden 1988 um 1000 Quadratmeter Neubau
erweitert. 1996 übernehmen die Söhne Jürgen
und Markus den Betrieb und leiten ihn als Geschäftsführer
zusammen mit ihrem Vater Karl Schobloch.
Die Metallbearbeitung Schobloch produziert mit 22 Fachkräften
künftig auf 4000 Quadratmetern im Gewerbegebiet Riedwiesen
alles rund um die Metallbearbeitung. Mehr als 200 Kunden
aus den Bereichen Handwerk und Industrie zählen zu
den ständigen Partnern der GmbH. Ein Schwerpunkt ist
Lasertechnik mit einem im Bodenseekreis einzigartigen Zentrum,
das 21 Tonnen wiegt. Abkanten, Fräsen, Rohrbiegen,
Schweißen, Sägen, Montage und Oberflächenbeschichtungen
sind weitere Betätigungsfelder. Die Produktion verbraucht
im Monat doppelt so viel Strom wie ein Einfamilienhaus im
Jahr. |
Mit
dem Neubau einer 4000 Quadratmeter messenden Produktionshalle
samt 500 Quadratmetern Verwaltungsgebäude hat das Metallverarbeitungsunternehmen
Schobloch aus Kluftern in Markdorf eine neue Heimat gefunden.
Gestern ist die Verwaltung umgezogen, ab Montag wird in
Teilen der Produktion bereits gearbeitet.
Markdorf
– Das Foyer: lichtdurchflutet, freundlich und gediegen,
mit einer zentralen Empfangstheke, die später die Firmengeschichte
veranschaulichen wird. Jürgen Schobloch strahlt, sein
Herz lacht. „So muss sich jeder Kunde fühlen,
der uns besucht“, sagt der Geschäftsführer
der Schobloch Metallverarbeitung, einem Familienunternehmen,
das nach nur sechsmonatiger Bauzeit im Gewerbegebiet Riedwiesen
in den kommenden Wochen in Betrieb geht. Dann wird der viel
zu kleine Standort in Kluftern geschlossen. Der Betrieb,
vom Großvater in einer Garage gegründet, schreibt
Erfolgsgeschichte in einer Zeit, in der ganze Branchen –
auch im Metallwesen – unter dem Druck der Finanzkreise
krachen.
Die
Schoblochs hingegen lassen es krachen. Zum Tag der Wirtschaft
am 3. Mai wird die Öffentlichkeit zu einem Tag der
offenen Tür eingeladen. Aber bis dahin ist Schwerstarbeit
angesagt. 14 bis 16 Stunden leisten Jürgen und Markus
Schobloch derzeit täglich. Es wird bereits umgezogen,
am gestrigen Freitag war die Verwaltung an der Reihe. Nächste
Woche wird ein Teil der Produktion aufgenommen, Ende Februar
soll alles komplett sein. „Wir sind voll im Optimum“,
verweist Architekt Sascha Daschmann auf die veranschlagte
Bauzeit von bis zu acht Monaten. Sechs sind es geworden.
Nicht zuletzt, wie Schobloch anmerkt, aufgrund einer ausgesprochen
kooperativer Stadtverwaltung.
Die Verwaltungsräume sind großzügig, jeder
der Geschäftsführer besitzt ein eigenes Büro.
Seniorchef Karl, der täglich nach dem Rechten sieht,
genießt einen atemberaubenden Ausblick über die
zweischiffige, stützenfreie 4000 Quadratmeter messende
Produktionshalle. „Für uns gab's nur Stahl“,
erklärt Schobloch die Bauweise. Die Halle konnte aufgrund
abgestimmter wirtschaftlicher Planung mit ausgeklügeltem
Energiekonzept kostengünstig erstellt werden. 400 Quadratmeter
misst alleine der Bereich der vier automatischen Sägen.
In
der kommenden Woche installiert eine Fachfirma Blechverarbeitung
und Lasertechnik. 21 Tonnen wiegt der Laser, und wird im
Bodenseekreis einzigartig sein. „Nur wer nach vorne
blickt kommt ans Ziel“, rechtfertigt Jürgen Schobloch
die immensen Investitionen in schwieriger Zeit. Aber 2007
war das beste Jahr in der mehr als 50-jährigen Firmengeschichte.
Als
sich die Schoblochs für einen neuen Standort in Markdorf
entschieden, haben sie mehr als 20 Hallen besichtigt. In
Meckenbeuren wurde klar: Die ist es, schlicht und elegant.
Der Architekt hieß Sascha Daschmann. Schlichtheit
und Eleganz sind seine Maximen. Denn: Protzig soll sich
ein Unternehmen nicht präsentieren. In Markdorf ist
ihm das gelungen. „Porsche-Design?“ fragen sich
Besucher angesichts der anthrazitfarbenen Alu-Sandwichpaneele
mit horizontaler Struktur. |
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Pressetext:
Wochenblatt, 26. Februar 2009
bo
Neue
Produktionshalle als Investition in die Zukunft
Die Brüder Jürgen und Markus Schobloch haben
allen Grund zur Freude: In der letzten Woche lief die Produktion
im neuen Firmengebäude im Markdorfer Gewerbegebiet Riedwiesen
an. Hier steht der Firma eine doppelt so große Fläche
zur Verfügung.
In nur zwei Wochen wurde der komplette Maschinenpark vom bisherigen
Standort in Kluftern ins neue Firmengebäude in der Planckstraße
11 verlagert. Der Umzug erfolgte abteilungsweise, so dass
Produktionsausfälle von jeweils nur zwei Tagen verkraftet
werden mussten. 14 Tage lang war die Belegschaft von fünf
bis 21 Uhr im Einsatz. "Doch das Ergebnis lässt
die stressigen Zeiten vergessen", schwärmt Jürgen
Schobloch. Seit dieser Woche wird komplett am neuen Standort
produziert. Runde 4000 Quadratmeter stehen der metallbearbeitenden
Firma dafür zur Verfügung.
Die geschäftsführenden Brüder Jürgen und
Markus Schobloch freuen sich über den gelungenen Neubau,
für den Architekt Sascha Daschmann verantwortlich zeichnet.
Auch Seniorchef Karl Schobloch, der mit 73 Jahren immer noch
in der Firma arbeitet, ist stolz auf das Erreichte.
"Ein Vorzeigegrundstück" nennt Jürgen
Schobloch den neuen Standort und dankt den Planungsbeteiligten
der Stadt Markdorf für die reibungslose Zusammenarbeit.
Die Produktionsfläche ist eingeschossig und ebenerdig,
die Halle weitgehend stützenfrei konzipiert. Ein Hochregallager
mit 700 Palettenstellplätzen wurde in die Produktionshalle
integriert. Alles Vorteile, die am bisherigen Standort in
der Bahnhofstraße 6 in Kluftern fehlten. "Dadurch
kann der Materialfluss hier optimal gestaltet werden",
schwärmt Jürgen Schobloch, der als Ingenieur für
Betriebsstudien und Arbeitsorganisation für rationelle
Arbeitsabläufe zuständig ist. Sein Bruder Markus
managt als Maschinenbaumeister alles "Technische".
20 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen, die meisten
von ihnen bereits seit vielen Jahren.
Die Produktionskapazitäten haben die Chefs mit dem Neubau
auf Wachstum ausgerichtet. Derzeit sind rund 75 Prozent der
Fläche belegt, Erweiterungen sind jederzeit möglich.
Rund 200 Firmen aus Industrie und Handwerk gehören zu
den Kunden. Und weil sowohl Firmen- als auch Kundenprofil
breit aufgestellt sind, bewerten die Investoren konjunkturelle
Schwankungen nicht über.
Jürgen und Markus Schobloch, die das Familienunternehmen
jetzt in dritter Generation führen, haben mit dem Neubau
gleichzeitig in ihren Maschinenpark investiert. Mit der neuen
Trumpf Kombinationsmaschine können Bleche per Laser vollautomatisch
geschnitten, gestanzt und umgeformt werden. Mit dieser Lasertechnik
schneiden sie Werkstücke bis zu Dicken von 20 mm Edelstahl,
25 mm Stahl oder 15 mm Aluminium, bearbeiten Rohre bis zu
einem Durchmesser von 400 mm oder Bleche bis zu einer Größe
von bis 3000 mal 1500 mm.
Neben der Lasertechnik gehören klassische Metallarbeiten
wie Abkanten, Fräsen, Rohrbiegen, Schweißen, Drehen,
Sägen und Montagearbeiten zum Leistungsspektrum der Firma.
do
Jede
Generation expandierte
Das Familienunternehmen "Metallbearbeitung Karl
Schobloch GmbH" ist in den 52 Jahren seiner Firmengeschichte
stetig gewachsen.
Der
Grundstein wurde im Jahre 1957 vom Großvater der jetzigen
Geschäftsführer, Georg Schobloch, in Manzell bei
Friedrichshafen gelegt. Bereits zwei Jahre später trat
sein Sohn Karl der Firma als Geschäftsführer bei.
Auf dessen Initiative hin expandierte die Firma von "Garagengröße"
auf 2000 Quadratmeter Produktionsfläche. Dazu war es
nötig, von Manzell nach Kluftern, in die Bahnhofstraße
6 umzuziehen. Dort wuchs das Unternehmen stetig weiter. Bereits
1988 wurde in Kluftern ein Neubau mit 1000 Quadratmetern Fläche
notwendig, der die Kapazität an diesem Standort erschöpfte.
1996
übernahmen die Söhne Jürgen und Markus Schobloch
den Betrieb. Seither führen sie das Unternehmen in dritter
Generation beständig auf Wachstumskurs. Die wiederholte
Verdopplung der Produktionsfläche auf 4000 Quadratmeter
am neuen Standort lässt Raum für weiteres Wachstum.
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Samad
Askari bedient eine vollautomaische Fräsmaschine.
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| Pressetext:
Südkurier 28.02.2009
Firma
Schobloch: Qualität steht an erster Stelle
VON WINFRIED THUM
Am
Anfang stand eine Garage in Manzell. Dort gründete
Georg Schobloch 1957 seinen ersten kleinen Betrieb. Der
Fortschritt fasste Fuß und nahm seinen Lauf. Heute
arbeitet das Familienunternehmen in der dritten Generation
in einem hochmodernen Werk im Industriegebiet Riedwiesen.
Markdorf
– 1959 trat Karl Schobloch, der Vater von Jürgen
und Markus Schobloch in das Unternehmen ein und wurde Geschäftsführer.
Eine neue Fertigungsstätte entstand zunächst in
Manzell, später wurde in Kluftern eine Halle mit 2000
Quadratmetern erworben, erweitert und jetzt wieder zu klein.
Expansionsmöglichkeiten fanden sich auf einem der letzten
verfügbaren Grundstücke im Gewerbegebiet Riedwiesen.
Die Söhne Jürgen und Markus Schobloch übernahmen
den Betrieb 1996 und sind heute mit Karl Schobloch Geschäftsführer.
Das
Unternehmen mit 22 Mitarbeitern in Produktion und Verwaltung
setzt von je her auf Tradition und Qualität. Der Betrieb
wurde vom TÜV Rheinland nach ISO 9001:2000 zetrtifiziert.
Mehr als 200 namhafte Kunden aus Handwerk und Industrie
verlassen sich auf die Zuverlässigkeit der Metallverarbeitung.
Beispielsweise produziert Schobloch die Stahlunterkonstruktionen
für Wohnmobil-Sitze sämtlicher Hersteller. Zum
Fertigungsprogramm gehören auch Teile für die
Luft- und Raumfahrtindustrie, Rohrgestelle für mobile
Spritzanlagen oder exklusive Designerteile für den
Bereich Ladenbau. |

4000
Quadratmeter unter einem Dach – die Produktionshalle
der Metallverarbeitung Schobloch. Zentral gelegen in der
Mitte: die Meisterbüros und Mess-Stellen. Bilder:
Thum
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Geschäftsführer
unter sich: Jürgen, Karl und Markus Schobloch.
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Starkes
Stück: Das neue Laserzentrum ist einmalig in der
Region.
Links: Architekt Sascha Daschmann, rechts Jürgen
Schobloch.
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Seit
15 Jahren im Team: Veronika Wenisch – mit der neuen
Rohrpostanlage.
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"Robi"
wird dieser Schweißroboter vom Experten Franz Graf
liebevoll genannt.
Die Produktion läuft.
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Hofbefestigung
und Aussenanlagen: Firma Paul Saum 04.04.2009
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Pressetext:
Südkurier 21.04.2010
Prosit auf neues Wahrzeichen
Markdorf/Friedrichshafen-Kluftern
Zehn Jahre sollen sie halten, das war die einzige Vorgabe für
die neuen Kunstobjekte für den Ortsrundweg Kluftern. Gestaltung
und Material waren den Künstlern freigestellt.

Bild: Becker
Nach
den zwei bereits errichteten Toren von Jürg Stäheli aus
Stein am Rhein („Tor zur Landschaft“) und Waltraud Späth
aus Friedrichshafen-Fischbach („Gegen das Vergessen“)
ist nun das dritte in Arbeit unter dem Motto „Drei Tore –
ein Kommen, ein Gehen“. Unter den zahlreichen Bewerbern, auch
aus der Gegend von Schaffhausen bis Liechtenstein, hat sich die
Jury aus den unterbreiteten Vorschlägen von 45 Künstlern
sehr schnell für den Züricher Stahlplastiker Adrian Bütikofer
entschieden. In der Markdorfer Firma Karl Schobloch nimmt das Kunstwerk
in perfekter Technik nun langsam Gestalt an. Zum ersten Mal gab
es am Samstag Gelegenheit, sich im Vorfeld einen Eindruck zu verschaffen
und mit dem Künstler oder den Organisatoren ins Gespräch
zu kommen, was dann auch auf reges Interesse stieß.
Von
Ragnhild Becker und Gunar Seitz initiiert, werde das Projekt mit
viel Herzblut und Engagement aller Beteiligten realisiert, berichtete
Klufterns Ortsvorstand Michael Nachbaur. Nicht zuletzt habe sich
Bernd Caesar sehr dafür eingesetzt. Und was für Seitz
besondere Anerkennung verdient: Von den mindestens 20 000 Euro Fertigungskosten
verlangt die Firma Schobloch nur die Hälfte. Jürgen Schobloch,
mit seiner Firma bis vor einem Jahr in Kluftern ansässig, wollte
gerne etwas für Kluftern tun: „Das extrem komplizierte
Objekt ist sehr arbeitsintensiv und die Umsetzung der vom Künstler
vorgegebenen Anordnungen nicht einfach. Wir haben uns außerordentlich
viel Mühe gegeben.“ Auch freut sich Schobloch über
die perfekte Zusammenarbeit mit den Statikern.
Für
Seitz ist die ästhetisch konzipierte Tortrinität auf jeden
Fall eine künstlerische Landmarke: „Ein Kunstwerk mit
einer solchen dahinter steckenden Philosophie findet man selten,
und es verdient auch diesen Stellenwert.“ Zum einen hat das
Thema Tor immer etwas mit Durchschreiten zu tun – und für
Bütikofer damit, auf etwas Neues zugehen. „Man kann damit
aber auch einen ätherischen Aspekt verbinden: in den Tag, in
den Abend, in die Träume hinein“ philosophiert Bütikofer.
„Ich habe mich viel mit Lebenskreisläufen beschäftigt
und deshalb die Anordnung von drei ineinander verschlungenen Toren
gewählt, liegend – stehend – himmelwärts strebend.”
Explizit stünden sie für den Lebenszyklus.
Das
unten liegende Erdtor verweise auf die Herkunft, das aufrechte Lebenstor
deute auf die aktive aktuelle Phase der Wirklichkeit, das schwebende
Himmelstor auf eine mit der Gegenwart zusammenhängende Zukunft
hin. Durch die Verbindungen in den Torsegmenten würden die
Zeiten aufeinander bezogen. Das Eine fließt unaufhörlich
in das Andere.
Einen
interessanten, lebendigen Nebeneffekt verleiht der Kontrast des
rostenden Stahls mit der grünen Natur und seine Integration
in die braune Herbst- und Winterlandschaft. Durch seine imposante
Größe (8 Meter breit, 4,50 Meter hoch, 4 Meter tief)
ist es von weitem gut sichtbar. Bütikofers Meinung dazu: „Es
könnte zum Wahrzeichen werden.“
Pressetext:
Südkurier 24.04.2010 Lang
Goldener
Meisterbrief für Schobloch
Markdorf
Karl Schobloch wird bei Betriebsfeier von seinen Söhnen mit
Ehrung der IHK überrascht

Bild:
Lang Markdorf (ala)
Eine gelungene Überraschung hatten Jürgen und Markus Schobloch,
beide Geschäftsführer der Karl Schobloch GmbH für
ihren Vater parat. Nichts ahnend weilte Karl Schobloch unter den
Gästen des Frühjahrfestes des Familienunternehmens. „Als
wir das Büro durchstöbert haben, ist uns aufgefallen,
dass du bereits seit 50 Jahren deinen Meistertitel trägst.
Das haben wir der IHK mitgeteilt“, erklärte Jürgen
Schobloch seinem verblüfften Vater. Die IHK verlieh Karl Schobloch
somit den goldenen Meisterbrief, den die Söhne stolz ihrem
Vater übergaben. Jürgen und Markus Schobloch zeigten sich
dankbar, ein treues Stammpersonal zu haben, und ließen es
sich nicht nehmen, einige davon für ihre vielen Dienstjahre
zu ehren.
Für
25 Jahre wurde Schweißer Francois Monot mit einer Urkunde
und einem Weingeschenk ausgezeichnet. Weitere Weingeschenke und
Urkunden gab es für Sekretärin Veronika Wenisch, die dem
Familienunternehmen seit 15 Jahren die Treue hält, und für
Einstellerin Marlies Schraff und Abkanter Karl-Heinz Dasch bei Schobloch,
beide ebenfalls seit 15 Jahren in dem Unternehmen beschäftigt.
Für zehn Jahre Treue erhielten Schleifer Viktor Neifert und
die Schweißer Wladimir Schmidt und Franz Graf den Dank ihrer
Chefs.
Eine
Überraschung hatte Hermann Bartels, langjähriger Geschäftsfreund
von Karl Schobloch, parat. Er hatte den Stahl-Werkzeughalter von
Karl Schoblochs erster Spitzen-Drehbank, an der Schobloch einst
gearbeitet hatte und die noch immer in dem Unternehmen ihren Dienst
tut, vergolden lassen.
Gratulationen
zum goldenen Meisterbrief gab es auch von den Volksbank-Firmenberatern
Georg Enderle, Elmar Blumer und Josef Körtgen.
„Wir sind froh, dass wir einigermaßen durch die Krise
gekommen sind und keinen Mitarbeiter des Stammpersonals entlassen
mussten“, zeigte sich die Geschäftsführer erleichtert.
Die Kurzarbeit gehöre der Vergangenheit an und die gut gefüllten
Auftragsbücher ließen zuversichtlich in die Zukunft blicken,
so Jürgen und Markus Schobloch.
Pressetext:
Südkurier 21.06.2010 Harald Ruppert
Wahrzeichen
der Veränderung
Friedrichshafen
Am Ortsrundweg Kluftern wurde am Samstag die Großplastik „Drei
Tore – ein Kommen und Gehen“ eingeweiht

Bild: Enzenhöfer
Die
„FAA Zone Tanz Company“ aus Winterthur zeigte auf und
um die
„Drei Tore – ein Kommen und Gehen“
trotz strömenden Regens eine eindringliche Choreografie.
Jetzt
steht sie also, und mit einer Höhe von 5,30 Metern ist sie
weithin sichtbar: die Großplastik „Drei Tore –
ein Kommen und Gehen“ von Adrian Bütikofer, die in Efrizweiler
als elftes Werk am Ortsrundweg Kluftern in strömendem Regen
eingeweiht wurde. Wie eine stilisierte Giraffe oder ein Dinosaurier
sieht die rostige Eisenblech-Plastik zunächst aus. Erst auf
den zweiten Blick unterteilt der Blick sie in Segmente – in
jene „Drei Tore“, von denen im Titel die Rede ist. In
ihrer Laudatio bezeichnete Kunsthistorikerin Lucia Angela Cavegn
aus Winterthur die „Drei Tore“ auch als „Linie
im Raum“, die als Lebensweg verstanden werden könne,
als Sinnbild der Veränderung, das sich auch mit dem veränderten
Standpunkt des Betrachters dauernd verwandle.
In
einer sehr klaren, nachdrücklichen und frei gehaltenen Rede
ging Kunstweg-Koordinator Gunar Seitz weiter auf die Thematik der
„Drei Tore“ ein. Keiner der Künstler, die sich
am Wettbewerb für die Kunstwerke auf der Südrunde beteiligten,
habe sich so intensiv mit dem Thema „Tor“ auseinandergesetzt
wie Bütikofer, sagte Seitz. Der Künstler, der 1960 im
Kanton Bern geboren wurde, zunächst Ausbildungen als Maschinenzeichner
und Elektromonteur absolvierte, sich autodidaktisch künstlerisch
bildete und seit 1998 als freier Künstler lebt, habe ein Werk
geschaffen, das drei Zeitebenen verbinde. Da ist ein auf dem Boden
liegendes Tor, das für die Vergangenheit stehe. Man kann es
nicht durchschreiten, kann in die Vergangenheit nicht zurück
– aber man kann auf seinem Boden in die Gegenwart schauen,
für die sinnbildlich das zweite Tor steht: Es erhebt sich senkrecht
– und von dieser Gegenwart aus gewinnt nun eine mögliche
Zukunft Kontur.
Dieses
„Zukunftstor“ ist aber Ausblick und Spekulation, die
stilisiert in den Himmel wächst.
In
einer gut 20-minütigen Choreographie, völlig unbeeindruckt
vom Wetter und am Ende nass bis auf die Haut, setzte die „FAA
Zone Tanz Company“ aus Winterthur diese Aspekte in einer Choreographie
um. In eindringlichen Zeitlupenszenen balancierte das Tanztrio von
der Vergangenheit in die Gegenwart, erkämpfte sich den Weg
in diese Wirksphäre – und führte hier einen Konkurrenzkampf
gegeneinander, aber auch gegen den fremdgesteuerten Rhythmus des
Funktionieren-Müssens. Die schließlich lichte Vision
der Zukunft, die aber auch Vision bleiben muss, lud auch dazu ein,
die Gegenwart als einzig konkret zu gestaltende Zeitebene anders
und besser zu durchleben.
Abschließend
dankte Bürgermeister Peter Hauswald jenen, ohne deren Einsatz
dieses weitere Objekt am Ortsrundweg nicht zu stemmen gewesen wäre
– darunter der Familie Kopp, die das Grundstück unentgeltlich
zur Verfügung stellte, den Kunst-Aktivisten Gunar Seitz, Ragnhild
Becker und Andreas Zehle (Beiratsvorsitzender Kunst in Kluftern),
Klufterns Ortsvorsteher Michael Nachbaur, der Zeppelin-Stiftung
und natürlich der Firma Karl Schobloch, von der die Plastik
hergestellt wurde. „Sie engagierte sich mit 20 000 Euro und
viel Arbeitskraft“, so Hauswald.
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November
2010: Das neue, über 10 to schwere Hermle Bearbeitunszentrum
wird angeliefert....
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....und
zwei Tage später erfolgte die Inbetriebnahme.
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Schobloch
ist mustergültig - Referenz für Hager Systemtechnik

den
Flyer können sie >>>hier<<<
als PDF downloaden |
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